Erfahre hier mehr über mich

Die ersten sechs Wochen auf dieser Welt verbrachte ich in einem Krankenhaus. Meine Lunge wollte nicht so, wie sie sollte. Dies war damals scheinbar sehr hart für dieses kleine Wesen, denn die Jahrzehnte danach wirkte in mir immer wieder der Glaubenssatz: „Du bist krank und Du reichst nicht aus, um geliebt zu werden.“ Sie können sich vorstellen, dass diese Art auf der Erde zu wandeln, nicht durch und durch vorteilhaft ist. Etwas in mir wollte dieses „Defizit“ aufholen, entwickeln und dabei etwas „Besseres/Genügendes“ herausbilden.

Diese Seite hat mich angetrieben und sehr viel Ehrgeiz hineingelegt: so bin ich z.B. bei Begegnung mit anderen Menschen beharrlich davon ausgegangen, dass ich nicht wert bin, vom Gegenüber gemocht zu werden; zudem fand ich mich ganze zwei Jahrzehnte immer wieder in Selbsterfahrungsseminaren und in Therapie wieder; auch praktizierte ich über Jahre die sehr strenge Vipassana-Meditation; und auch im Privaten trainierte ich mich in asketischer Lebensweise und studierte statt einem gleich zwei Studiengänge…

Doch es war, als ob all‘ die Bemühungen endlich zu „genügen“, wie das Rudern in einem Boot, welches noch am Steg befestigt ist, mich diesem Ziel nicht näher brachten. Klar, ich entwickelte durch diesen enormen Einsatz eine Reihe von Kräften, Fähigkeiten und Wissen, aber für dieses Ziel passte diese Anstrengung nicht.

Erst das Loslassen des Müssens und des Genügen-Wollens sorgten dafür, dass das Boot sich bewegen konnte. Nicht der Ehrgeiz, nicht der Einsatz, nicht die Strenge – das Loslassen, genauer: das Annehmen meiner Selbst mit all‘ den Schattenseiten – ohne mich abzuwerten, ohne von mir etwas zu verlangen, halfen mir.

Und nun? – Jetzt wo die durch Ehrgeiz trainierten Fähigkeiten mit dem „Befreit-Sein“ verbunden sind, zeigt sich die eigentliche Stärke: diese Kombination ermöglicht es mir, einen viel breiteren und tieferen Zugang zu meinen Stärken, Fertigkeiten und Ressourcen. Diese freigewordenen Kapazitäten öffnen so nun viel mehr Raum, um für andere da zu sein, ergo: auch Sie mit all‘ meinen Kompetenzen zu unterstützen. Daher kann ich jetzt und hier, auch ohne Sie schon zu kennen, sagen: „Ich freue mich Sie kennenzulernen und Sie bei Ihrem Anliegen zu begleiten!“

Meine Partner!

Hier findest du Links zu den Partnern die mich bei meiner Arbeit untersützen.

ifs essen

Institut für Systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung

beziehngswerktatt Jena

Praxisgemeinschaft Jena

Anja Palitza

(Mit-) Einander wandeln

Susanne Pester

Systemische Beratung Jena